Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und anerkannte Flüchtlinge in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden – und hat die politische Landschaft sowie öffentliche Debatte in Europa grundlegend und dauerhaft verändert.

Zugleich erkennt viele Europäerinnen und Europäer, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das Forschungs- und Beratungsprojekt identifiziert und schließt Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik und erarbeitet Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht.

    News

  • Das MEDAM-Projekt wird im Rahmen einer zweiten Förderung durch die Stiftung Mercator bis Ende 2022 weitergeführt. Bereits seit drei Jahren arbeiten Forscherinnen und Forscher aus drei renommierten Institutionen daran, Forschungslücken im Bereich Asyl und Migration zu schließen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen für die politische Entscheidungsfindung zu schaffen und diese durch den direkten Dialog mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in die Politikgestaltung zu tragen.

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  • WAMiG-Forscher Judith Altrogge, Kwaku Arhin-Sam, Leonie Jegen und Franzisca Zanker diskutieren ihre Forschungsergebnisse mit Akademikern und Aktivisten der Zivilgesellschaft aus dem Niger, Nigeria, Senegal, Ghana und Gambia.

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  • Die neue EU-Kommission sollte jetzt die Asyl- und Einwanderungspolitik neu angehen, den seit 2016 anhaltenden Stillstand bei der Reform des EU-Asylsystems überwinden. Im neuen 2019 MEDAM Assessment Report fassen wir unsere Erkenntnisse aus der MEDAM-Forschung und dem politischen Dialog seit 2016 zusammen und erläutern, wie eine engere Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten und mit den Herkunfts- und Transitländern die Ergebnisse für alle Beteiligten verbessern kann. Zum Report…


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