Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und diejenigen, die bleiben dürfen, erfolgreich in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden.

Zugleich erkennt die EU, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das dreijährige Forschungs- und Beratungsprojekt will Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu erarbeiten.

2018 MEDAM Assessment Report Launch

Eindrücke von der Vorstellung des neuen MEDAM Assessment Report „Flexible Solidarity – A comprehensive strategy for asylum and immigration in the EU“.

Der Bericht wurde auf dem Global Solutions Summit in Berlin vorgestellt, der Experten aus internationalen Think-Tanks mit Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zusammenbringt.

    News

  • Im Rahmen des MEDAM-Projekts erstellt das Arnold-Bergstraesser-Institut vier Fallstudien zu Gambia, Niger, Nigeria und Senegal, um die politischen Dimensionen der  Migrationsgovernance in Westafrika und die zahlreichen Akteure beleuchten.

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  • Pünktlich zum Internationalen Tag der Migranten hat die internationale Staatengemeinschaft zuerst den UN-Migrationspakt und gestern den UN-Flüchtlingspakt verabschiedet. Die Verabschiedung dieser Vereinbarungen ist ein wichtiger Schritt, um Migration effizienter und humaner zu gestalten und irreguläre Migration zu reduzieren, sagt MEDAM-Projektleiter Matthias Lücke. Vorausgesetzt, diese werden erfolgreich umgesetzt.

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  • Ein neues CEPS-Arbeitspapier der MEDAM-Forscher Mikkel Barslund, Mattia Di Salvo und Nadzeya Laurentsyeva befasst sich mit der Zusammensetzung der Flüchtlingsgruppen der letzten Jahre und untersucht die relevanten Merkmale der EU-Arbeitsmärkte, um die Auswirkungen der Flüchtlinge auf die Arbeitsmärkte zu bewerten. Zum Arbeitspapier (externer Link; Englisch)…


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