Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und diejenigen, die bleiben dürfen, erfolgreich in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden.

Zugleich erkennt die EU, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das dreijährige Forschungs- und Beratungsprojekt will Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu erarbeiten.

    News

  • Am 05. und 06. Juni bekamen Bundestagsabgeordnete Besuch aus der Wissenschaft. Sie nahmen das Angebot zum persönlichen Gespräch mit Forscherinnen und Forschern aus den Instituten der Leibniz-Gemeinschaft wahr. In diesem Rahmen trafen MEDAM-Forscher Abgeordnete aller Fraktionen.

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  • Obwohl jetzt weniger Menschen als 2015 und 2016 irregulär in die EU einwandern, bleibt die irreguläre Einwanderung der größte Streitpunkt in der europäischen Politik. Mehrere miteinander verbundene Maßnahmen müssen nun Geiste einer flexiblen Solidarität zwischen den EU-Mitgliedstaaten gleichzeitig und energisch verfolgt werden. In unserem 2018 MEDAM Asessment Report stellen wir eine umfassende Strategie für die Asyl- und Einwanderungspolitik der EU vor, die sowohl politisch durchführbar als auch effektiv ist. Zum Report …


  • Die mangelnde Integration von Migrantinnen in den Arbeitsmarkt ist nicht nur auf individueller Ebene bedauerlich, sie hat auch bedeutende makroökonomische Auswirkungen. Mikkel Barslund und Nadzeya Laurentsyeva über die Notwendigkeit, Migrantinnen besser zu integrieren.

    Zum Kommentar (externer Link; Englisch)…


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