Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und diejenigen, die bleiben dürfen, erfolgreich in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden.

Zugleich erkennt die EU, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das dreijährige Forschungs- und Beratungsprojekt will Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu erarbeiten.

    News

  • Am 5. und 6. Oktober nahmen MEDAM-Forscher Mauro Lanati und Tobias Stöhr an der WIDER Konferenz über Entwicklung, Mobilität und Migration in Accra, Ghana, teil. Die multidisziplinäre Konferenz wurde gemeinsam von UNU-WIDER und der African Research Universities Alliance (ARUA) organisiert. Beide Forscher berichteten aus ihrer aktuellen Forschung.

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  • Es gibt eine Alternative zur umstrittenen Italien-Libyen Zusammenarbeit. Aber sie ist schwerer umzusetzen und braucht mehr Akteure. Sie befasst sich auch mit der Hauptursache des Problems im Mittelmeer: Denn die überwiegende Mehrheit der in Italien Ankommenden hat keine Aussicht auf Anerkennung als Flüchtling.

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  • Im Kontext der deutschen Bundestagswahl plädiert MEDAM-Forscher Matthias Lücke für mehr europäische Solidarität bei der Versorgung von Flüchtlingen. In seinem CASE-Blogbeitrag beschreibt er wie dieses Konzept dazu beitragen kann, langfristig ein umfassendes europäisches Flüchtlings- und Asylsystem zu entwickeln.

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