Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und diejenigen, die bleiben dürfen, erfolgreich in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden.

Zugleich erkennt die EU, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das dreijährige Forschungs- und Beratungsprojekt will Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu erarbeiten.

    News

  • Die mangelnde Integration von Migrantinnen in den Arbeitsmarkt ist nicht nur auf individueller Ebene bedauerlich, sie hat auch bedeutende makroökonomische Auswirkungen. Mikkel Barslund und Nadzeya Laurentsyeva über die Notwendigkeit, Migrantinnen besser zu integrieren.

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  • Die irreguläre Migration lässt sich nur begrenzen, wenn die Menschen eine bes­sere Perspektive bekommen. Nötig sind dafür eine engere internationale Zusam­menarbeit in Aus- und Weiterbildung sowie legale Wege in den europäischen Arbeitsmarkt, sagt MEDAM’s Matthias Lücke zum Internationalen Migrantentag.

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  • Migration ist der Hauptgang heute Abend beim Dinner des EU-Gipfels. Wir sprechen drei Themen an („food for thought“), um den Appetit und die Gedanken vor den ernsthaften Debatten anzuregen.

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