Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und diejenigen, die bleiben dürfen, erfolgreich in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden.

Zugleich erkennt die EU, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das dreijährige Forschungs- und Beratungsprojekt will Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu erarbeiten.

    News

  • Migration ist der Hauptgang heute Abend beim Dinner des EU-Gipfels. Wir sprechen drei Themen an („food for thought“), um den Appetit und die Gedanken vor den ernsthaften Debatten anzuregen.

    Zum Kommentar (externer Link; Englisch)


  • Das harte Ringen der an den Sondierungsgesprächen beteiligten Parteien um eine Begrenzung des Familiennachzugs bei Flüchtlingen, die subsidiär schutzbedürftig sind, ist nach Ansicht von Migrationsforschern in der Sache nicht begründbar. Vielmehr sei zu vermuten, dass CDU/CSU und FDP mit ihrer restriktiven Haltung dem Erfolg der AfD Tribut zollen.

    Zum Kommentar (externer Link; Englisch)


  • Mitte Oktober fand in Genf das zweite Multi-Stakeholder-Meeting zur Erarbeitung des ‚Global Compact for Safe, Orderly and Regular Migration‘ statt. MEDAM-Forscher Matthias Lücke reichte zwei Beiträge mit Handlungsempfehlungen zur Arbeitsmigration ein. Zielländer sollten mehr qualifizierte Einwanderung ermöglichen und den Menschen in den Herkunftsländern dabei helfen, die dafür erforderlichen Qualifikationen zu erwerben – zum Nutzen der Herkunfts- und Zielländer. Mehr erfahren…


  • Alle News