Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und diejenigen, die bleiben dürfen, erfolgreich in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden.

Zugleich erkennt die EU, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das Forschungs- und Beratungsprojekt will Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu erarbeiten.

    News

  • WAMiG-Forscher Judith Altrogge, Kwaku Arhin-Sam, Leonie Jegen und Franzisca Zanker diskutieren ihre Forschungsergebnisse mit Akademikern und Aktivisten der Zivilgesellschaft aus dem Niger, Nigeria, Senegal, Ghana und Gambia.

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  • Die neue EU-Kommission sollte jetzt die Asyl- und Einwanderungspolitik neu angehen, den seit 2016 anhaltenden Stillstand bei der Reform des EU-Asylsystems überwinden. Im neuen 2019 MEDAM Assessment Report fassen wir unsere Erkenntnisse aus der MEDAM-Forschung und dem politischen Dialog seit 2016 zusammen und erläutern, wie eine engere Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten und mit den Herkunfts- und Transitländern die Ergebnisse für alle Beteiligten verbessern kann. Zum Report…


  • Die von MEDAM-Forscherin Esther Ademmer organisierte Vorlesungsreihe  “Understanding the EU’s asylum and immigration dilemmas” startet im Juli am Institut für Weltwirtschaft. Die am 08., 15. und 19. Juli stattfindenden Vorlesungen sind öffentlich und richten sich an Studierende sowie andere Interessierte.

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