Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und diejenigen, die bleiben dürfen, erfolgreich in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden.

Zugleich erkennt die EU, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das dreijährige Forschungs- und Beratungsprojekt will Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu erarbeiten.

    News

  • Erst vor zwei Jahren wurde Migration ein Thema der G20-Agenda. Die Antalya-Abschlusserklärung beschreibt die „derzeitige Flüchtlingskrise“ als globales Problem und fordert mehr Lastenverteilung zwischen den Staaten und mehr Unterstützung für Flüchtlinge. Nach dem G20-Gipfel in Hamburg betrachtet MEDAM-Forscher Matthias Lücke die Ergebnisse des G20-Gipfels in Hamburg.

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  • Für die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt ist eine unsichere Bleibeperspektive in Deutschland ein Haupthindernis. Daneben fehlt es bei den Unterstützungsmaßnahmen für Flüchtlinge an Systematik und Verzahnung. Dies sind wichtige Ergebnisse einer Studie, an der MEDAM Forscher Matthias Lücke und Tobias Stöhr beteiligt waren.

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  • Die Zahl der Asylsuchenden, die über die Mittelmeerroute von Libyen nach Italien gelangen, ist deutlich gestiegen. Der italienische Premierminister Paolo Gentiloni bat deshalb die EU um Hilfe – und drohte, dass Italien die Häfen für die Boote der Such- und Rettungseinsätzen schließen könnte. MEDAM-Forscher Mikkel Barslund und Lars Ludolph erörtern mögliche Lösungsansätze.

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