Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und anerkannte Flüchtlinge in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden – und hat die politische Landschaft sowie öffentliche Debatte in Europa grundlegend und dauerhaft verändert.

Zugleich erkennt viele Europäerinnen und Europäer, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das Forschungs- und Beratungsprojekt identifiziert und schließt Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik und erarbeitet Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht.

2020 MEDAM Assessment Report: Die EU muss Kooperation mit Afrika stärken

Der 2020 MEDAM Assessment Report analysiert die europäischen Ansätze zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit Drittländern im Bereich Asyl und Migration und fordert die EU auf, die Interessen und Perspektiven von Drittländern in ihrer Migrationspolitik stärker zu berücksichtigen. Gabriel Felbermayr, MEDAMs Senior Project Director, erklärt im Video, warum eine erfolgreiche Politik zur Reduzierung irregulärer Migration mit mehr Möglichkeiten für legale und reguläre Migration einhergehen muss.

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  • Im neuen 2020 MEDAM Assessment Report analysieren die MEDAM-Forscher die Wirksamkeit der EU-Ansätze zur Stärkung von Rückübernahmekooperationen und untersuchen die Interessen und Perspektiven afrikanischer Länder in Bezug auf Migration. Zum Report…


  • Das MEDAM-Projekt wird im Rahmen einer zweiten Förderung durch die Stiftung Mercator bis Ende 2022 weitergeführt. Bereits seit drei Jahren arbeiten Forscherinnen und Forscher aus drei renommierten Institutionen daran, Forschungslücken im Bereich Asyl und Migration zu schließen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen für die politische Entscheidungsfindung zu schaffen und diese durch den direkten Dialog mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in die Politikgestaltung zu tragen.

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  • WAMiG-Forscher Judith Altrogge, Kwaku Arhin-Sam, Leonie Jegen und Franzisca Zanker diskutieren ihre Forschungsergebnisse mit Akademikern und Aktivisten der Zivilgesellschaft aus dem Niger, Nigeria, Senegal, Ghana und Gambia.

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