Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Das europäische Asyl- und Einwanderungssystem befindet sich in der Krise: eine große Zahl von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten versucht, in die EU einzureisen, die darum kämpft, die wichtigsten Bedürfnisse dieser Menschen zu decken, Asylsuchende gerecht auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen, und diejenigen, die bleiben dürfen, erfolgreich in die Aufnahmegesellschaften zu integrieren. Dabei ist die Einwanderung von außerhalb der EU zu einem der größten Bedenken europäischer Bürgerinnen und Bürger geworden.

Zugleich erkennt die EU, dass nachhaltige Einwanderung aus Drittländern von entscheidender Bedeutung ist, um die demographischen Veränderungen und den Arbeitskräftemangel zu mildern, so dass Europa wettbewerbsfähiger und innovativer werden kann.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) will dazu beitragen, eine oftmals hitzige Debatte zu versachlichen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Entscheidungsfindung zu schaffen. Das dreijährige Forschungs- und Beratungsprojekt will Forschungslücken zur Asyl- und Migrationspolitik schließen und Handlungsstrategien aus primär wirtschaftswissenschaftlicher Sicht zu erarbeiten.

2018 MEDAM Assessment Report Launch

Eindrücke von der Vorstellung des neuen MEDAM Assessment Report „Flexible Solidarity – A comprehensive strategy for asylum and immigration in the EU“.

Der Bericht wurde auf dem Global Solutions Summit in Berlin vorgestellt, der Experten aus internationalen Think-Tanks mit Führungskräften aus Politik, Wirtschaft und der Zivilgesellschaft zusammenbringt.

    News

  • „Die Pakte sollen als Implementierungsfahrplan dienen, um die Bedingungen für Flüchtlinge und andere Migranten zu verbessern. Da viele dieser Länder Erstaufnahme- oder Transferländer sind, könnten die Pakte sogar die Migrationsbewegungen nach Europa reduzieren, indem sie die regionale Integration in Afrika und anderen Entwicklungsregionen stärken“,  sagt MEDAM-Forscher Matthias Lücke.

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  • Ein neues CEPS-Arbeitspapier der MEDAM-Forscher Mikkel Barslund, Mattia Di Salvo und Nadzeya Laurentsyeva befasst sich mit der Zusammensetzung der Flüchtlingsgruppen der letzten Jahre und untersucht die relevanten Merkmale der EU-Arbeitsmärkte, um die Auswirkungen der Flüchtlinge auf die Arbeitsmärkte zu bewerten. Zum Arbeitspapier (externer Link; Englisch)…


  • Die von MEDAM-Forscherin Esther Ademmer organisierte Vorlesungsreihe „Globalisierung, regionale Integration und ihre KritikerInnen: Die Mikrofundierung politischen Wettbewerbs im 21. Jahrhundert“ startet am Institut für Weltwirtschaft.

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