Policy Study

Vier Jahre Trump'sche Einwanderungspolitik in den USA: Weniger Immigration, aber anders als versprochen

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Abstract

Arbeitsmigranten sollten weniger einreisen, und Flüchtlinge auch, und Muslime eigentlich überhaupt nicht. Mit dieser Rhetorik bestritt Donald Trump seinen 2016er Wahlkampf. Sein Kernthema: die irreguläre Migration. Eine „große, wunderschöne“ Mauer sollte an der Südwestgrenze der USA errichtet werden. Zugleich sollten bereits in den Staaten lebende undokumentierte Migranten in Massen abgeschoben werden. Aber auch die reguläre Migration sollte eingedämmt werden. Vornehmlich, um die Amerikaner vor ausländischer Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt zu schützen.

Doch wie effektiv konnte die Administration Trump die reguläre und irreguläre Immigration in die Staaten eindämmen?  Und wie könnte es weitergehen: Welche Maßnahmen der Administration Trump lassen sich durch eine demokratische Regierung leicht wieder rückgängig machen, und welche werden vermutlich länger nachwirken?