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Zweite MEDAM-Projektphase beginnt

06.01.2020

Das MEDAM-Projekt wird im Rahmen einer zweiten Förderung durch die Stiftung Mercator bis Ende 2022 weitergeführt.

MEDAM-Logo mit Jahreszahlen 2020-2022

Bereits seit drei Jahren arbeiten Forscherinnen und Forscher aus drei renommierten Institutionen daran, Forschungslücken im Bereich Asyl und Migration zu schließen und wissenschaftlich fundierte Grundlagen für die politische Entscheidungsfindung zu schaffen und diese durch den direkten Dialog mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in die Politikgestaltung zu tragen.

MEDAM hat in den drei letzten Jahren wichtige Elemente des Asyl- und Migrationssystems in der EU und im globalen Kontext analysiert und ihre gegenseitigen Abhängigkeiten aufgezeigt. Dazu gehören die Triebkräfte der Migration in den Herkunftsländern, die Entscheidungsfindung von Migranten, die Einstellungen der Bevölkerung zu Einwanderung und Einwanderungspolitik, die Politik der EU und ihrer Mitgliedstaaten für Asyl und reguläre Einwanderung sowie die Lebensbedingungen und Perspektiven von Einwandernden in den Zielländern.

In der zweiten Projektphase liegt der Fokus der Forschung auf der Zusammenarbeit der EU und ihrer Mitgliedsstaaten mit Herkunfts- und Transitländern sowie den Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich der Dilemmata und Kompromisse, die im Rahmen der europäischen Asyl- und Migrationspolitik eingegangen werden müssen. Durch relevanten Forschungsinput wollen wir europäische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger dabei unterstützen, die Migration nach Europa gemeinsam mit den Herkunfts- und Transitländern zum Vorteil aller Beteiligten zu gestalten.

Bereits seit Projektbeginn sind das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) und das Migration Policy Centre (MPC) am Europäischen Hochschulinstitut (EUI) in Florenz an MEDAM beteiligt. Zusätzlich bringt sich seit Anfang 2020 das European Policy Centre (EPC) in das Projekt ein.

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