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TFFM-Workshop und T20 Kick-Off Konferenz in Berlin

05.12.2016

Zum Start der deutschen G20-Präsidentschaft sind in Berlin am 1. und 2. Dezember auch rund 200 Vertreterinnen und Vertreter der Think 20 Engagement Group zusammengekommen, um ihre Arbeit aufzunehmen. Das Institut für Weltwirtschaft und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) leiten aktuell die Gruppe von Think Tanks aus den G20-Staaten.

Insgesamt neun Arbeitsgruppen (Task Forces), besetzt mit je rund 20  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem T20-Netzwerk, werden konkrete Politikempfehlungen für die deutsche G20-Präsidentschaft und darüber hinaus erstellen.

Führende Think-Tank-Vertreter aus den G20-Ländern, hochrangige Beamte und andere Akteure nahmen an Diskussionen, Plenar- und Breakout-Sessions teil, um aktuelle Themen wie die globale Verantwortung der G20, die Förderung globaler Nachhaltigkeit, die G20-Wachstumsagenda und die Rolle der G20 beim Aufbau einer Global Governance-Architektur zu diskutieren.

Auf der Konferenz wurde auch die Arbeit der T20 Task Forces präsentiert, die gegründet wurden, um wissenschaftlich-basierte Handlungsempfehlungen für die G20 zu erarbeiten.

Einen Tag zuvor, am 30. November, hatte der erste Workshop der T20 Task Force on Forced Migration (TFFM) unter dem Vorsitz des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und TEPAV stattgefunden. Die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen, fiskalpolitische und soziale Fragen, die Förderung der unternehmerischen Initiative und die Entwicklung von KMU wurden ebenso erörtert wie die Rolle der internationalen Zusammenarbeit bei der Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen in den Erstaufnahmeländern.

Medienkontakt